Wer sich mit der Intoleranz gegen Gluten abfindet, kann beschwerdefrei essen 
12.07.2012 11:20:11Der Artikel wurde 66 mal gelesen.
Getreide als Bestandteil einer guten Ernährung wird uns bereits im Kindesalter gelehrt und gilt für die meisten unter uns als ganz normal, denn auf diese Weise versorgen wir unseren Körper mit genügend Kohlenhydraten, Vitaminen und Ballaststoffen, die eigentlich gut für unsere Gesundheit sein sollten. Wie man auf der Internetseite von Glutencheck nachlesen kann, gibt es aber viele Personen, auf die diese Normalität keineswegs zutrifft, denn sie leiden an einer Glutenallergie. Als Gluten wird das „Klebereiweiß“ genannt, ein Sammelbegriff für eine Zusammensetzung mehrerer Proteine, die in bestimmten Getreidesamen vorkommen, und diese Eiweiße gibt es in unzähligen Fertigprodukten wie beispielsweise Nudeln, Brot, Süßigkeiten, oder Fruchtjoghurts. Oft wird eine solche Allergie ebenfalls als Weizenallergie benannt, dabei enthalten z.B. auch Dinkel oder Roggen genauso Gluten. Bei Menschen mit Zöliakie, so der ärztliche Name dieser Autoimmunerkrankung, reagieren die Darmzotten allergisch auf das Klebereiweiß und können somit die in der Nahrung vorhandenen Nährstoffe nicht mehr richtig aufnehmen, denn sie entzünden sich und der Körper reagiert mit Symptomen wie Übelkeit und Durchfall. Taucht die Erkrankung erst bei Erwachsenen auf, wird sie ebenso als Sprue bezeichnet, jedoch kann über längere Zeit die Infektion chronisch werden, dh. es können Erscheinungen von Mangelernährung oder starker Gewichtsverlust auftreten. Zöliakie kann bereits bei Kleinkindern auftreten und Wachstumsprobleme zur Folge haben, daher empfehlen Experten in den ersten sechs Lebensmonaten, wenn die Darmschleimhaut des Babys noch sehr empfindlich ist, falls möglich zu stillen und keine Getreideprodukte zu geben. Gibt es Verdacht auf Zöliakie, sollte unbedingt ein Facharzt befragt werden, damit dieser der Quelle der Symptome auf den Grund gehen kann. Hierzu wird per Blutuntersuchung festgestellt, ob sich im Blut Antikörper gegen Gliadin, einem Glutenprotein, befinden und wenn dies wirklich der Fall ist, spricht man von einer Glutenintorleranz. Bei einer tatsächlichen Unverträglichkeit Gluten sein Leben lang zu meiden, ist laut Experten gegenwärtig noch unvermeidbar um symptomfrei zu sein, aber das Angebot glutenloser Lebensmittel im Supermarkt wächst ständig und im Rahmen einer Glutendiät kann durchaus auch erneut sorgenlos geschlemmt werden.
Kommentar schreiben | Weitere Artikel von karl krueger | Weiterempfehlen | Profil von karl krueger
Kommentare
Es wurde noch kein Kommentar geschrieben







