Was die Seele berührt 
12.03.2008 16:31:38Der Artikel wurde 358 mal gelesen.
Das, was einen Mann tief in seiner Seele berührt, ist der Kontakt zum Wesen seines Mannseins. Dies kann er am uneingeschränktesten erleben im Kreis der Männer, mit der Achtung derer, die ihm gleich sind, und die bereit sind, sich selbst zu erforschen und zu entwickeln. In den Männerprojekten schaffen wir einen Zugang zu den positiven Kräften des Mannseins. Wir betreten innere Räume durch Geistiges Heilen und vertiefen unsere Wahrnehmung.
Die Achtung und Würdigung des eigenen Vaters, die Versöhnung, ist wesentlicher Teil der Arbeit. Wir orientieren uns in den 5 Seminarabschnitten an den 4 Grundaspekten des männlichen Geistes (Archetypen): Männliche Verletzbarkeit-Heiler; Männliche Unabhängigkeit –Wilder Mann, Jäger, Männliche Entschlossenheit – Krieger; Männliche Verantwortung – König, Vater. Durch die Verwirklichung der reifen Formen dieser Aspekte können wir als Männer in der Gesellschaft erfüllt leben. Wir haben die Fähigkeit uns auf Gemeinschaft, Partnerschaft und Familie einzulassen sowie allein zu sein, ohne wichtige Anteile unseres Wesens zu unterdrücken. Der Kontakt zur eigenen Verletzung (Wunde) ist eine Grundvoraussetzung für den Zugang zu den reifen männlichen Qualitäten.
Wir brauchen Mut, um uns der eigenen Verletzung zu stellen und sie anzunehmen. Während der Projekttage nehmen wir intensiven Kontakt zur Natur auf. Die Begegnung mit der Natur ist besonders hilfreich, die Wurzeln unseres Mannseins zu erforschen. Wir nutzen auch die Kraft des Kreises als Zugang für eine vertiefte Erfahrung. Die Männer werden bei der inneren Arbeit und der Auseinandersetzung mit Themen ihrer Geschichte und ihrer Persönlichkeit durch Methoden der Körperpsychotherapie unterstützt. Die Heilerausbildung beinhaltet auch einen Feuerlauf, eine Schwitzhüttemzeremonie und eine durchwachte Nacht allein in der Natur (Visionssuche), sowie rituelle Elemente, Atemenergetik und Meditationen.
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