Microsoft Outlook – den Outlook Connector als soziale Schnittstelle nutzen 
24.06.2012 20:30:38Der Artikel wurde 97 mal gelesen.
Werden am Computer arbeitende Menschen danach gefragt, mit welchem Programm sie E-Mails empfangen und versenden sowie Termine und Kontakte verwalten, dann lautet die Antwort: mit Microsoft Outlook. Das Arbeiten mit Outlook gleicht einem Kinderspiel, denn sämtliche Funktionen sind selbsterklärend und an die gewohnte Benutzeroberfläche angepasst.
Seit der Markteinführung vor gut 15 Jahren hat sich in Sachen Outlook einiges getan. Den Nutzern steht ein unbegrenzter Speicher zur Verfügung und mit der Sync Funktion können Kalender, Kontakte, Aufgaben und Notizen synchronisiert werden. Die Terminverwaltung wird in größeren Unternehmen besonders intensiv genutzt. So können automatisch Besprechungen und Termine mit mehreren Teilnehmern geplant werden, indem Outlook die Kalender aller Teilnehmer vergleicht und dabei auf zeitliche Überschneidungen hinweist. Ob Beamer reservieren, Konferenzräume buchen oder Mitarbeiter zur Projektbesprechung einladen, alles kann mit Microsoft Outlook erledigt werden.
Outlook geht mit der Zeit, weshalb das E-Mail Programm auch direkte Verbindungen zu Facebook, Twitter und Co. Ermöglicht ohne auf den Internet Explorer oder Firefox zu zugreifen. Über die Plattform Outlook Connector für soziale Netzwerke haben Nutzer im rechten Teil des Outlook-Fensters immer eine Übersicht darüber, was die Geschäftspartner, Mitarbeiter von Unternehmen oder Kunden im jeweils geöffneten Netzwerk aktuell veröffentlichen oder in den letzten Tagen gepostet haben. Dies ist dann von besonderem Interesse, wenn von einer bestimmten Person soeben eine Mail über Outlook eingetroffen ist. So kann man ohne Zeitverlust mehr Details über die Person erfahren und in der Antwortmail gezielter auf Anfragen eingehen – vorausgesetzt es handelt sich um jemanden, der schon auf der Liste der Freunde und Kontakte steht.
Die Verbindung über den Outlook Connector stellt sicher, dass sämtliche Kontakte über die sozialen Netzwerke mit den zugehörigen Kontaktdaten in Outlook synchronisiert werden. Die Informationen aus dem Netzwerk werden heruntergeladen und anschließend ein neuer Ordner im Modul „Kontakte“ erstellt. Dieser Ordner wird durch die Verbindung zum Netzwerk automatisch aktualisiert. Wenn also Geschäftspartner, Mitarbeiter oder Kunden ihre Rufnummern oder Mailaccounts ändern, werden diese Änderungen von Outlook sofort in den Kontakteordner übernommen. Fügt man in den sozialen Netzwerken jemanden der Freundes- oder Kollegenliste neu hinzu, werden dessen Kontaktdaten ebenfalls in Outlook gespeichert. Auch der umgekehrte Fall ist möglich. Erhält man eine Mail von einer Person, die in einem Netzwerk noch nicht auf der Liste der Freunde und Kollegen steht, erfolgt eine diesbezügliche Anfrage über Outlook. Vor dem Absenden der Antwortmail, klickt man auf „Hinzufügen“ und der Empfänger erhält über sein Netzwerk die entsprechende Anfrage. So baut sich nach und nach ein großes Kontaktverzeichnis über Outlook auf.
Outlook bietet darüber hinaus noch mehr Möglichkeiten, wichtige Details über Kunden und Geschäftspartner zu erfahren, wenn diese sie in öffentlichen Netzwerken bereitstellen. Konnte noch kein Kontakt über ein Netzwerk hergestellt werden, hält Outlook die Option bereit, über die Eingangsmail einer Person deren angelegtes Profil auf Linkedin zu öffnen. Auf diese Weise erhält man ein noch geschlosseneres Bild über einen potenziellen Geschäftspartner und kann gezielter auf ihn eingehen. So funktioniert Kundenverwaltung heutzutage! Aufgrund der zahlreichen Varianten, Kontakte zu erweitern und Informationen sinnvoll zu nutzen, kann der Outlook Connector für soziale Netzwerke als eine soziale Schnittstelle im praktischen Miniaturformat bezeichnet werden. Seit seiner Markteinführung hat sich Microsoft Outlook von einem reinen Mail- und Verwaltungsprogramm zu einer Plattform entwickelt, welche die Chancen der sozialen Netzwerke noch potenziert.
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